Das FN Longierabzeichen

Das Bewegen von Pferden an der Longe ist in vielen Situationen eine sinnvolle Alternative und Ergänzung zum Reittraining. Zum Beispiel, um Pferde zu gymnastizieren, allgemein für die Disziplin Voltigieren, für Reitanfänger, für Sitzschulungen, bei gesundheitlichen Problemen von Reiter oder Pferd oder zur Abwechslung. Wer das Longier-ABC richtig beherrscht, kann Reiter und/oder Pferd mit diesem Training ins Gleichgewicht bringen.

Longieren ist mehr, als das Pferd nur „irgendwie“ im Kreis laufen zu lassen. Der Longenführer baut Vertrauen zum Pferd auf und ist – genau wie beim Reiten – ständig auf das Pferd konzentriert und kommuniziert mit ihm. Das Gymnastizieren an der Longe trägt auch zum Konditionsaufbau des Pferdes bei, egal in welcher Disziplin es eingesetzt wird und auf welchem Niveau es bereits ausgebildet ist. Das Deutsche Longierabzeichen (DLA) der FN kann man in drei Stufen ablegen: die einfachste Stufe ist die Klasse IV, gefolgt von Klasse III und Klasse II. Wir geben hier einen Überblick, was man für das DLA Klasse IV alles praktisch und theoretisch können und wissen muss.

Wichtig: Wer neu einsteigt und sein erstes Abzeichen macht – das gilt auch für das DLA - muss vorher den Basispass Pferdekunde gemacht haben.

Quelle: http://www.pferd-aktuell.de/7736_1

FN Longierabzeichen LA 5

Voraussetzungen für Longierer und Pferd

 

  • Voraussetzung für den Erwerb des LA 5 ist die Mitgliedschaft in einem Pferdesportverein, der einem der FN angeschlossenen Landes- und/oder Anschlussverbände angehört,
  • der Besitz des Basispasses Pferdekunde oder der Reitabzeichen (RA) 7 und 6 und die Teilnahme an einem Vorbereitungslehrgang.

 

  • Die in der Prüfung vorgestellten Pferde müssen mindestens fünf Jahre alt sein und den Anforderungen genügen.
  • In einer Prüfung sollten nicht mehr als drei Teilnehmer dasselbe Pferd longieren.

 

Was wird verlangt?

 

Die Prüfung besteht aus praktischen und theoretischen Teilprüfungen, die an einem Tag abgelegt werden.

 

  1. Teilprüfung Longieren Longieren gemäß Merkblatt und Richtlinien für Reiten und Fahren, Band 6. Auf Verlangen der Richter kann Pferdewechsel vorgenommen werden. Beurteilt wird die Einwirkung auf das Pferd und der Gehorsam des Pferdes. Beurteilt werden: Sicherheit im Umgang mit den Hilfen (Stimme, Longe, Peitsche) Sicherheit in der Verschnallung der Hilfszügel Sicherheit beim Handwechsel Anwendung der Ausbildungsskala auf das Longieren Erkennen sichtbarer Anhalts- und Ansatzpunkte für die weitere Arbeit
     
  2. Teilprüfung Stationsprüfungen Station 1 Prüfungsgespräch in Reflexion auf das praktische Longieren (Longier-/Reitlehre) Station 2 Kenntnis der einschlägigen Bestimmungen des Tierschutzgesetzes

     
  3. Station Bodenarbeit: Vorführen auf der Dreiecksbahn, Training mit Stangen (z.B. Halten über der Stange, vielseitiges Stangenkreuz, Stangen- labyrinth), systematische Desensibilisierung (Umweltreize) Wer hat bestanden? Bewerber müssen zum Bestehen mind. die Durchschnittsnote 6,0 aus allen Teilprüfungen erreicht haben. Keine Einzelnote einer Teilprüfung darf unter 5,0 sein. Wird diese Note in einer der Teilprüfungen nicht erreicht, kann die Prüfung frühestens nach drei Monaten wiederholt werden. Allerdings muss dann die gesamte Prüfung noch einmal abgelegt werden.

 

Quelle: 

FN - Die Longierabzeichen, Artikelnummer: 21214, Neuerungen bei den Longierabzeichen: Ab 2014 gilt auch hier ein neues System. Dieses Merkblatt informiert konkret und genau über die Anforderungen etc. bei den Longierabzeichen (LA) inkl. Informationen zum Basispass-Pferdekunde.

gedruckte Version

Leitfaden zur Longieraufgabe für das Longierabzeichen LA 5

  • Longenführer führt das Pferd in die Zirkelmitte
  • Grußaufstellung Vorstellen des Pferdes (Alter und Ausbildungsstand)
  • Hinauslassen des Pferdes auf die linke Hand (Damit wird dem Bewerber das Einstellen der Hilfszügel erleichtert. Er kommt mit für die linke Hand eingestellten Zügeln in die Bahn. Außerdem spart man Zeit in der Prüfung.)
  • Longieren nach Weisung der Richter: - Hinauslongieren oder Anlongieren im Mittelschritt 
  • Im Arbeitstempo antraben  
  • Im Arbeitstempo angaloppieren  
  • Arbeitstrab 
  • Mittelschritt 
  • Halten 
  • Handwechsel (lt. Richtlinien Band 6) 
  • Hinauslongieren oder Anlongieren im Mittelschritt 
  • Im Arbeitstempo antraben 
  • Im Arbeitstempo angaloppieren 
  • Arbeitstrab 
  • Mittelschritt 
  • Halten Aufnehmen der Longe
  • Grußaufstellung Verlassen des Zirkels 

Quelle: FN Leitfaden Longieraufgabe, Artikelnummer: 21220, 
Leitfaden der (Prüfungs-) Longieraufgaben für die Longierabzeichen LA 5 und LA 4.

Impressionen aus Lehrgängen zum Longierabzeichen

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Claudia Wilhelm
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Update 16.08.2018

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© Claudia Wilhelm Westerntraining & Pferdetherapie